FÜR ARCESE UND DEN INTERMODALEN TRANSPORT VON UND NACH ITALIEN BEGINNT EINE NEUE ÄRA

Ein wichtiger Tag für Arcese und den intermodalen Verkehr in Europa: Nach jahrelanger Arbeit wurde am 13. Dezember endlich das neue intermodale Netz für Sattelauflieger P400 eingeweiht

Am 13. Dezember wurde der kommerzielle Betrieb für Güterzüge im Ceneri-Basistunnel aufgenommen. Dieser bietet dank des intermodalen Netzes, das für Sattelauflieger mit P400 Profil geeignet ist, neue Möglichkeiten für den Güterverkehr zwischen Italien und Europa. Nach einer Testphase, die am 4. September, dem Tag der offiziellen Einweihung startete, fuhren über 5.800 Züge über diese Strecke, um die Prozesse zu verifizieren und die Anlagen unter realen Bedingungen zu testen.

Das gestrige Datum ist also ein wichtiger Wendepunkt für den europäischen intermodalen Verkehr und für die Firma Arcese, die seit Jahren in sein Netz und in den kombinierten Straßen-Schienenverkehr investiert.

Mit der Eröffnung des 4-Meter-Korridors durch den St. Gotthard und dank der historischen und gut etablierten Partnerschaft mit Hupac, explodiert unsere Servicekapazität, die von 37 wöchentlichen Verbindungen auf 160 geplante ab Januar 2021 ansteigt“, sagt Emanuele Arcese – Road Freight FTL Director von Arcese.

Es steigt aber nicht nur die Frachtkapazität, sondern auch die Möglichkeit, auf die wachsende Nachfrage der Kunden nach intermodalen Dienstleistungen zu reagieren, denn dank der aktiven Gateway-Verbindungen nach Antwerpen und Rotterdam – dem Tor zu den Benelux-Ländern und zum weltweiten Seeverkehr – und denen nach Köln und darüber hinaus nach Skandinaviens, kommt auch zu einer Flexibilität der angebotenen Dienstleistung in den verschiedenen Beziehungen und angebotenen Lösungen.

Die Beseitigung einiger infrastruktureller Engpässe und die Nachfrage nach immer nachhaltigeren Transportdienstleistungen geben dem intermodalen Verkehr neuen Auftrieb. Das ist aber nicht alles. Ein weiterer Faktor, der im Jahr 2020, das ein historisches Jahr für die Branche war, dem intermodalen Verkehr einen weiteren Schub verliehen hat, ist seine Sicherheit, die gerade durch die Möglichkeit von viel spärlicheren Kontakten garantiert wird. Alle gewinnbringenden Faktoren machen dies nicht nur zur Frachtlösung der Zukunft für den Transport in Europa, sondern bestätigen Arcese auch als Pionier und Marktführer in diesem Bereich.

„Mit Stolz und Genugtuung sehen wir heute, wie die Vision von Arcese wahr wird“, meint Guido Pietro Bertolone – CEO des Arcese Konzerns – und fährt fort:
„Heute ist die Unternehmensführung unseres Geschäftsmodells, das wir in den letzten 10 Jahren mit Hingabe und Mut aufgebaut haben, endlich vollständig umgesetzt. Zehn Jahre, in denen wir an der Gestaltung eines integrierten intermodalen Netzwerks (Schiene und Short Sea) und an der Standardisierung der Sattelaufliegerflotte gearbeitet haben. Jahr für Jahr haben wir mit einer Strategie für ein wettbewerbsfähiges europäisches auf 3000 megaintermodalen Sattelaufliegern P400 aufgebaut. Wir haben bei der Alpenüberquerung „gelitten“, aber heute ist unser Traum Wirklichkeit geworden. Effizient, grün und flexibel. Heute ist ein neuer Tag für uns.“

 

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